Es ist wichtig, bei der Auswahl einer Wohngebäude-Versicherung bestimmte Dinge zu beachten, um im Schadensfall keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.
Zunächst ist die genaue Bestimmung der Versicherungssumme essenziell. Diese sollte stets den tatsächlichen Bau- und Wiederaufbaukosten des Gebäudes entsprechen, um weder Unter- noch Überversicherung zu riskieren.
Des Weiteren ist es wichtig, sämtliche Nebengebäude wie Garagen, Gartenhäuser oder Schuppen genau zu spezifizieren und in die Versicherungssumme einzubeziehen. Eventuell vorhandene Photovoltaikanlagen oder andere wertsteigernde Anbauten am Haus sollten ebenfalls korrekt angegeben und in der Versicherungssumme berücksichtigt werden.
Es gibt bestimmte Zusatzleistungen, die für den Versicherten wichtig sein können und nicht übersehen werden sollten.
- Grobe Fahrlässigkeit: Dieser Zusatz gewährleistet, dass Schäden auch dann reguliert werden, wenn sie durch ein versehentliches, grob fahrlässiges Handeln entstanden sind.
- Frost- und Bruchschäden: Hierbei ist zu differenzieren zwischen Ableitungsrohren auf dem eigenen Grundstück und solchen außerhalb. Beide können durch Frost oder Bruch beschädigt werden, und entsprechende Leistungseinschlüsse schützen vor den Kosten.
- Überspannungsschäden: Solche Schäden können beispielsweise durch Blitzeinschläge entstehen und sollten in einer guten Wohngebäude-Versicherung abgedeckt sein.
- Kostenübernahme für umgestürzte Bäume: Nach extremen Wetterereignissen kann dies relevant werden.
- Aufräum- und Entsorgungskosten: Nach einem Schadensfall können erhebliche Kosten für die Beseitigung von Trümmern oder die Entsorgung von beschädigten Materialien anfallen.