Der optimale Zeitpunkt für den Abschluss einer Wohngebäude-Versicherung ist unmittelbar nach dem Erwerb einer Immobilie oder vor Bezug des neu gebauten Hauses. Denn sobald ein Eigentümer das finanzielle Risiko des Gebäudes trägt, besteht auch das Bedürfnis, dieses vor potenziellen Schäden zu schützen.
Insbesondere bei Neubauten kann bereits während der Bauphase die Notwendigkeit für eine solche Versicherung bestehen. Hier schützt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung oder eine Feuerrohbauversicherung vor Schäden, die während des Baus auftreten können. Nach Fertigstellung des Gebäudes wird diese dann in eine reguläre Wohngebäude-Versicherung umgewandelt.
Auch wenn der Abschluss einer Wohngebäude-Versicherung in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann sie bei der Aufnahme eines Immobilienkredits von der finanzierenden Bank gefordert werden. Die Bank möchte sicherstellen, dass ihr Kreditsicherheit, das Gebäude, im Schadensfall nicht an Wert verliert.