Eine Wohngebäude-Versicherung ist insbesondere für Eigentümer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern sinnvoll, da sie vor finanziellen Folgen durch Schäden am Gebäude schützt. Diese können durch verschiedenste Ursachen, wie beispielsweise Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasser, entstehen.
Während Mieter in der Regel durch ihre Hausratversicherung geschützt sind und sich nicht um das Gebäude selbst sorgen müssen, tragen Hauseigentümer das volle Risiko für das Gebäude. Schäden, die durch unvorhergesehene Ereignisse verursacht werden, können immense Kosten verursachen. Die Reparatur eines durch Sturm beschädigten Daches oder die Beseitigung eines Wasserschadens nach einem Rohrbruch können schnell in die Tausende gehen.
Doch nicht nur Eigentümer bewohnter Gebäude profitieren von einer Wohngebäude-Versicherung. Auch Besitzer von unbebauten oder derzeit nicht genutzten Immobilien sollten über einen solchen Schutz nachdenken. Denn auch wenn das Gebäude aktuell leer steht, können Schäden durch Wettereinflüsse oder Vandalismus entstehen.
Einige Banken setzen den Abschluss einer Wohngebäude-Versicherung sogar als Bedingung für die Vergabe eines Immobilienkredits voraus. Sie wollen damit sicherstellen, dass ihre Sicherheiten – sprich das finanzierte Gebäude – im Schadensfall nicht an Wert verlieren.
Die genaue Ausgestaltung des Versicherungsschutzes hängt von den individuellen Bedürfnissen und den Gegebenheiten des zu versichernden Gebäudes ab.