Bonus- und Vorteilsprogramme der gesetzlichen Krankenversicherung sind darauf ausgerichtet, Versicherte für gesundheitsförderndes Verhalten zu belohnen und somit die Prävention von Krankheiten zu unterstützen.
Diese Programme bieten Anreize für eine Vielzahl von Aktivitäten, die die körperliche und geistige Gesundheit stärken. Zu den beispielhaften Aktivitäten, die im Rahmen dieser Programme belohnt werden können, zählen die Teilnahme an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wie Krebsfrüherkennung und Zahnarztbesuche, die Inanspruchnahme von Schutzimpfungen sowie die aktive Teilnahme an gesundheitsfördernden Kursen, die Themen wie Ernährung, Stressmanagement und Nichtrauchen abdecken.
Auch sportliche Aktivitäten, wie die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio, die Teilnahme an organisierten Sportveranstaltungen oder die Nutzung von Apps und Wearables zur Überwachung der täglichen Schrittzahl, können in das Bonusprogramm einfließen.
Versicherte sammeln durch diese Aktivitäten Punkte, die anschließend gegen Prämien eingetauscht werden können, beispielsweise Beitragsrückerstattungen, Zuschüsse zu Gesundheitsleistungen, die nicht vollständig von der Krankenkasse übernommen werden, oder Sachprämien wie Fitness-Tracker.
Ziel dieser Programme ist es, einen gesunden Lebensstil zu fördern, die Eigenverantwortung der Versicherten für ihre Gesundheit zu stärken und langfristig die Kosten im Gesundheitssystem durch die Reduzierung von Erkrankungen zu senken.