Die Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen werden heutzutage möglichst flexibel gestaltet, um den individuellen Lebensumständen der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden. Es gibt zwei mögliche Varianten: die stationäre Rehabilitation und ambulante Rehabilitation.
- Stationäre Rehabilitation umfasst Behandlung und Rund-um-die-Uhr-Versorgung in einer Einrichtung.
- Ambulante Rehabilitation findet in örtlichen Rehazentren oder Rehakliniken statt. Ambulante Rehabilitation beinhaltet gezielte komplexe Maßnahmen wie ärztliche, physiotherapeutische und psychotherapeutische Leistungen. Patienten kommen nur zur Behandlung in die Einrichtungen.
Bei Bedarf werden bestimmte Rehabilitation- und Vorsorgeleistungen auch in der gewohnten Umgebung durch mobile Reha-Teams angeboten.
Geriatrische Rehabilitation
Die geriatrische Rehabilitation ist darauf ausgerichtet, älteren Menschen nach einem Unfall oder einer Krankheit ein möglichst langes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.
Es gibt verschiedene Formen der geriatrischen Rehabilitation, darunter stationäre, teilstationäre und ambulante Varianten.
Mobile Reha-Teams können eingesetzt werden, um Rehabilitation auch in der gewohnten Umgebung anzubieten.
Selbst pflegebedürftige Menschen haben die Möglichkeit, in einer stationären Pflegeeinrichtung Rehabilitationsleistungen zu erhalten.
Ziel ist es, älteren Menschen die Chance zu geben, aktiv am Leben teilzuhaben.
Rehabilitation für Eltern
Maßnahmen der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Mutter-Kind- und Vater-Kind-Maßnahmen müssen von der Krankenkasse bezahlt werden, wenn sie medizinisch notwendig sind.
Auskünfte zu diesen Maßnahmen erhalten Eltern bei ihren behandelnden Ärzten, den Krankenkassen und beim Müttergenesungswerk.
Erstattung der Leistungen für Rehabilitation und Vorsorge
Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen dauern in der Regel drei Wochen, während ambulante Rehabilitationsleistungen maximal 20 Behandlungstage umfassen.
Die Regel-dauer der geriatrischen Rehabilitation entspricht ebenfalls diesem Zeitrahmen.
Für Kinder unter 14 Jahren beträgt die Regel-dauer von stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen vier bis sechs Wochen. Bei einer begründeten medizinischen Notwendigkeit kann eine Verlängerung beantragt werden. Eltern sollten diesbezüglich mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sowie mit ihrer Krankenkasse Rücksprache halten.