In einer Gesellschaft, in der Menschen immer älter werden, spielen gezielte Gesundheitsförderung und Prävention eine entscheidende Rolle in jedem Lebensalter. Das Hauptziel ist, gesund aufzuwachsen und gesund zu altern, um eine hohe Lebensqualität zu erreichen. Dabei fokussieren sich präventive Maßnahmen vor allem auf das gesundheitsrelevante Verhalten jedes Einzelnen, während gesundheitsfördernde Maßnahmen zusätzlich auf die Verbesserung der gesellschaftlichen Lebensbedingungen abzielen. Beide Ansätze sind darauf ausgerichtet, die Entstehung oder Verschlechterung nichtübertragbarer chronischer Erkrankungen zu verhindern.
Durch regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Erholung sowie den Verzicht auf Rauchen und schädlichen Alkoholkonsum kann jeder Einzelne maßgeblich zur Vermeidung von Krankheiten und zur Stärkung der eigenen Gesundheit beitragen. Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil positiv beeinflussen oder sogar vermeiden.
Gesundheitsangebote in Kindergärten, Schulen, Betrieben und Pflegeeinrichtungen sind darauf ausgelegt, Menschen dauerhaft für einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu gewinnen. Hierzu zählen auch Ernährungstipps von Experten, Nordic Walking für ältere Menschen, Trainingsprogramme zur Stressbewältigung sowie digitale Präventionskurse.
Darüber hinaus sind Impfungen eine effektive Methode, um Infektionskrankheiten vorzubeugen oder das Risiko schwerer Verläufe zu reduzieren. Die Überprüfung des Impfstatus und die Notwendigkeit von Auffrischimpfungen durch medizinisches Fachpersonal sind essentiell, wobei die Dokumentation aller Impfungen im Impfausweis erfolgt.