Bei der Wahl der Deckungssumme einer Bauherrenhaftpflichtversicherung ist es wichtig, eine ausreichend hohe Summe zu wählen, um im Schadensfall umfassend abgesichert zu sein. Experten empfehlen häufig eine Mindestdeckungssumme von 5 bis 10 Millionen Euro, um potenzielle Schadensersatzforderungen abdecken zu können. Diese Empfehlung gilt insbesondere für Standard-Bauprojekte.
Für größere Bauprojekte oder solche mit besonderen Risiken kann es sogar sinnvoll sein, eine noch höhere Deckungssumme, beispielsweise zwischen 20 und 30 Millionen Euro oder mehr, in Betracht zu ziehen. Der zusätzliche Kostenaufwand für eine höhere Deckungssumme ist im Verhältnis zum erhöhten Schutz oft relativ gering.
Die genaue Höhe der Deckungssumme sollte dabei stets in Relation zur Größe, Art und den spezifischen Risiken des Bauvorhabens gewählt werden. Eine gründliche Risikoanalyse hilft dabei, die passende Summe zu bestimmen.
Es ist zudem ratsam, die Versicherungspolice regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, besonders bei Änderungen am Bauprojekt.
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