Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder ist bereits ab dem Zeitpunkt sinnvoll, an dem die ersten Zähne durchbrechen.
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt zwar einen Grundschutz für zahnmedizinische Behandlungen, doch insbesondere bei kieferorthopädischen Maßnahmen und speziellen Prophylaxeleistungen kann eine Zahnzusatzversicherung eine wertvolle Ergänzung darstellen.
Die Kieferorthopädie, die oft im Kindes- und Jugendalter notwendig wird, führt bei vielen Behandlungen zu hohen Zuzahlungen, wenn diese als medizinisch nicht notwendig eingestuft werden. Eine Zahnzusatzversicherung kann hier einen erheblichen Teil der Kosten abdecken.
Viele Versicherer bieten spezielle Kindertarife an, die auf die Bedürfnisse junger Patienten abgestimmt sind und neben der Kieferorthopädie auch erweiterte Prophylaxemaßnahmen umfassen, um Zahnerkrankungen vorzubeugen.
Ein weiterer Vorteil solcher Versicherungen ist, dass Kinder und Jugendliche ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten in den Vertrag aufgenommen werden können. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit besteht häufig die Möglichkeit, den Vertrag ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen Erwachsenentarif umzuwandeln und somit kontinuierlich von umfassendem Versicherungsschutz zu profitieren.