Der Prozess beginnt üblicherweise mit der Recherche und dem Vergleich verschiedener Angebote. Wichtige Vergleichskriterien umfassen dabei die Höhe der Deckungssummen, die Art der abgedeckten Behandlungen wie Prophylaxe, Zahnersatz oder kieferorthopädische Maßnahmen, sowie die Beitragshöhe.
Nach Auswahl des passenden Tarifs folgt die Beantragung direkt auf der Webseite des Versicherungsanbieters. Hierfür müssen persönliche Daten, Angaben zum gewünschten Versicherungsschutz und Antworten auf Gesundheitsfragen eingegeben werden. Es ist essenziell, alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten, da Falschangaben später zu Leistungsausschlüssen führen können.
Nach Einreichung des Antrags erfolgt in der Regel eine vorläufige Versicherungsbestätigung per E-Mail. Die endgültige Annahme des Antrags durch den Versicherer kann jedoch von der Überprüfung der Gesundheitsangaben abhängen. Einige Versicherer bieten auch die Möglichkeit eines Online-Abschlusses ohne Gesundheitsfragen, was den Prozess beschleunigen kann, allerdings oft mit eingeschränkten Leistungen verbunden ist.
Zusätzlich ist zu beachten, dass viele Zahnzusatzversicherungen Wartezeiten vorsehen, bevor bestimmte Leistungen in Anspruch genommen werden können. Diese Wartezeiten variieren je nach Tarif und Leistungsart. Einige Versicherungen bieten jedoch die Möglichkeit, gegen einen höheren Beitrag auf die Wartezeit zu verzichten oder diese zu verkürzen.
Abschließend erhält der Versicherte die Versicherungspolice und alle relevanten Unterlagen zur Versicherung digital oder per Post.