In der Kfz-Versicherung haben Fahrzeuge mit H-Kennzeichen ein verlängertes Intervall für die Hauptuntersuchung (TÜV). Während reguläre Fahrzeuge in der Regel alle zwei Jahre zur Untersuchung müssen, benötigen H-Kennzeichen-Fahrzeuge diese Prüfung nur alle drei Jahre.
Dieses verlängerte Intervall wurde aufgrund der besonderen Eigenschaften und Nutzungsmuster von Oldtimern eingeführt. H-Kennzeichen-Fahrzeuge sind in der Regel mindestens 30 Jahre alt und gelten als historisch. Sie werden häufig seltener im Alltagsverkehr eingesetzt und sind oft besonders gut gepflegt, weshalb sie weniger anfällig für Mängel sind.
Die Einstufung als H-Kennzeichen und die damit verbundenen Vorteile, wie das verlängerte TÜV-Intervall, setzt eine spezielle Begutachtung voraus. Bei dieser Begutachtung wird überprüft, ob das Fahrzeug originalgetreu und in einem guten Zustand ist. Nach erfolgreicher Prüfung können Besitzer die Vorteile des H-Kennzeichens, einschließlich der verlängerten Hauptuntersuchungsintervalle, in Anspruch nehmen.