Ein Wechsel der Kfz-Versicherung kann verschiedene Gründe haben und erfordert einige gezielte Schritte. Zunächst ist es wichtig, die Kündigungsfristen des aktuellen Versicherungsvertrages zu beachten. Meistens ist der Hauptkündigungstermin der 30. November eines jeden Jahres, um zum 1. Januar des folgenden Jahres bei einer neuen Gesellschaft versichert zu sein.
Möchte man wechseln, sollte man zuerst Vergleichsangebote einholen. Es gibt zahlreiche Vergleichsportale im Internet, die dabei helfen, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Nachdem man ein passendes Angebot gefunden hat, kann der neue Vertrag abgeschlossen werden.
Parallel dazu muss der alte Vertrag fristgerecht gekündigt werden. Hierfür reicht in der Regel eine schriftliche Kündigung aus, die die Vertrags- und Versicherungsnummer, das Kfz-Kennzeichen sowie den gewünschten Kündigungstermin enthält. Einige Versicherungen bieten auch die Möglichkeit, den Vertrag online zu kündigen.
Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung des alten Versicherers und des Versicherungsscheins des neuen Anbieters sollte man diesen umgehend im Fahrzeug mitführen und den alten Versicherungsschein entsorgen.
Wichtig ist, sich stets zu versichern, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Unterbrechung des Versicherungsschutzes gibt. Ein lückenloser Schutz ist für den Halter eines Fahrzeugs in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Ein Verstoß kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.
Des Weiteren sollte beachtet werden, dass bei einem Wechsel eventuell vorhandene Schadenfreiheitsrabatte in der Regel vom alten zum neuen Versicherer übertragen werden. Es lohnt sich also, hier genau hinzuschauen und gegebenenfalls nachzufragen.
Zum Schluss ist zu sagen, dass ein Wechsel der Kfz-Versicherung, obwohl er einige Schritte erfordert, kein komplizierter Prozess ist und sich oftmals finanziell lohnen kann.