Eine Glasversicherung ist vor allem für Personen sinnvoll, die einen hohen Glasanteil in der Architektur ihres Gebäudes haben oder wertvolle Glasgegenstände besitzen, deren Ersatz oder Reparatur bei Schäden mit hohen Kosten verbunden wäre. Dazu zählen Eigentümer von Gebäuden mit großflächigen Fensterfronten, Wintergärten oder Glasfassaden. Auch für Besitzer von Immobilien, in denen teure Glastüren oder -trennwände eine zentrale Rolle spielen, kann diese Versicherung von Bedeutung sein. In Mietobjekten kann sie für Mieter interessant sein, wenn diese laut Mietvertrag bei Glasbruch zur Kasse gebeten werden.
Neben dem Wohnbereich ist eine Glasversicherung auch für Unternehmen relevant, insbesondere für solche, die repräsentative Geschäftsräume mit empfindlichen Glaseinrichtungen unterhalten, wie Showrooms, Restaurants oder Geschäfte mit großen Schaufenstern. Hier kann ein Glasbruch nicht nur teuer werden, sondern auch das gewohnte Geschäftsbild stören und die Sicherheit beeinträchtigen.
In Mehrfamilienhäusern oder bei Wohnungseigentumsgemeinschaften kann eine Glasversicherung ebenfalls nützlich sein, um bei einem Schadensfall an Gemeinschaftseigentum wie Treppenhausverglasungen oder Glaseingangstüren die finanzielle Belastung der einzelnen Eigentümer zu minimieren.
Generell profitieren also sowohl private als auch gewerbliche Gebäudeeigentümer von einer Glasversicherung, wenn die Kosten für die Reparatur oder den Ersatz von Glas im Schadensfall die Haushalts- oder Betriebskasse übermäßig belasten würden.